Workshop zum Thema Zweitzeugen an der Werner-von-Siemens-Gesamtschule
Am 23. und 24.9. findet an der Werner-von-Siemens-Gesamtschule ein ganztägiger Workshop zum Thema Zweitzeugen statt. An dem Workshop nehmen die Schülerinnen und Schüler der neunten Klassen teil.
Im Mittelpunkt des Workshops steht die Auseinandersetzung mit der Bedeutung von Zweitzeugenberichten und persönlichen Erinnerungen für die Beschäftigung mit Geschichte. Die Schülerinnen und Schüler erhalten dabei die Möglichkeit, sich intensiv mit historischen Ereignissen, persönlichen Erfahrungen und den unterschiedlichen Perspektiven auf Vergangenheit auseinanderzusetzen.
Dabei geht es nicht nur darum, historische Informationen zu vermitteln. Vielmehr sollen die Jugendlichen dazu angeregt werden, sich mit der Frage zu beschäftigen, wie Erinnerungen entstehen, wie Geschichte weitergegeben wird und welche Bedeutung persönliche Erzählungen für das Verständnis vergangener Ereignisse haben können. Auch die Verbindung zwischen Vergangenheit und Gegenwart spielt dabei eine wichtige Rolle.
Der ganztägige Workshop bietet ausreichend Zeit, um sich ausführlich mit den verschiedenen Inhalten auseinanderzusetzen, Fragen zu bearbeiten und die eigenen Gedanken und Eindrücke einzubringen. Auf diese Weise wird der Unterricht durch eine besondere Form der Auseinandersetzung mit Geschichte und Erinnerung ergänzt.
Realisiert wurde das Angebot durch das Kommunale Integrationszentrum. Die Veranstaltung stellt damit eine wertvolle Ergänzung zur schulischen Bildungsarbeit dar und schafft Raum für die Beschäftigung mit Geschichte, Erinnerungskultur und gesellschaftlichem Zusammenleben.
