In der letzten Woche haben 30 engagierte Schulsanitäterinnen und Schulsanitäter unserer Schule einen kompakten, praxisorientierten Erste‑Hilfe‑Kurs absolviert. Für 13 von ihnen war es die erste Teilnahme — ein wichtiger Einstieg in ihre verantwortungsvolle Aufgabe. Die übrigen 17 nahmen bereits zum zweiten, bei einigen sogar zum dritten Mal teil und frischen damit ihr Wissen und ihre Routine auf.
Ein zentrales Thema war die Laienreanimation. Das Training war besonders praxisnah: Unsere Schulsanitäter/innen haben die Reanimationsphantome der Schule intensiv getestet und Reanimationssituationen realistisch geübt. Diese Vorbereitung ist aktuell besonders wichtig, weil alle Schulen in Nordrhein‑Westfalen seit diesem Schuljahr verpflichtet sind, die Laienreanimation nach der Leitformel „Prüfen – Drücken – Rufen“ durchzuführen.
Unsere Schulsanitäter/innen übernehmen dabei eine erweiterte Rolle: Sie fungieren als Multiplikatorinnen und Multiplikatoren und führen Workshops für die Mitschülerinnen und Mitschüler durch. Gemeinsam mit Herrn Sebastian Wilke (Schulsozialarbeiter) und Frau Antje Vandrée (Lehrerin) werden sie vor den Weihnachtsferien die Jahrgangsstufen 7, 8 und 9 in den Grundlagen der Laienreanimation einweisen. Ziel ist es, möglichst viele Schülerinnen und Schüler zu befähigen, in einer Notsituation richtig zu handeln — schneller Helfereinsatz kann Leben retten.
Die Ausbildung ergänzt die tägliche, verlässliche Arbeit unserer Schulsanitätsgruppe: Alle 30 Mitglieder sind während des gesamten Schulbetriebs aktiv und leisten auch bei Sonderveranstaltungen wertvolle Unterstützung. Ihr Engagement sorgt dafür, dass in Notfällen schnell und kompetent geholfen werden kann — eine große Entlastung für die Schulgemeinschaft.
Für die hervorragende Durchführung des Kurses danken wir dem DRK Unna, das uns fachlich und materiell unterstützt hat. Besonderer Dank gilt Mario Bergermann — ohne seine Hilfe wäre unser Kurs nur halb so gut gewesen.
Mit dem frisch aufgefrischten Wissen und der praktischen Übung sind unsere Schulsanitäter/innen bestens gerüstet, ihre Multiplikatoren‑Aufgabe wahrzunehmen und in den kommenden Workshops vielen Mitschülerinnen und Mitschülern die Leitformel „Prüfen – Drücken – Rufen“ näherzubringen. Wir sind stolz auf das Team und dankbar für das Engagement aller Beteiligten.
